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Schule als attraktiver Lebens- und Lernort

Frau Angelika Deinhardt ist die neue Schulleiterin der Limesschule Idstein

Vermutlich werden sie in der nächsten Woche beides ausprobieren, zum einen, wie es sich anfühlt, zu Fuß über die von 6000 Holzpfählen getragene Rialtobrücke den etwa 50 Meter langen Weg über den Canal Grande zurückzulegen, zum anderen, wie er sich auf dem Wasser in einer Gondel schaukelnd zurücklegen lässt. Angesichts solcher Aussichten lassen sich die beiden Limesschüler Max Vollwartzny und Fernando Manganaro scheinbar durch nichts irritieren. Weder die hohe Aktivität und damit verbundene Geräuschkulisse des Pausenhofs, noch die Anwesenheit eines Fotografen beeinträchtigen auf ihrer Seite das Gespräch über Venedig und die bevorstehende Klassenfahrt. Zwischen ihnen, in der Mitte des Bildes, ist die Aufmerksamkeit für das Gespräch, so der Eindruck, ebenfalls ungeteilt. Mit zugewandten und klaren Blicken, unterbrochen von gelegentlichem Kopfnicken, hört Frau Angelika Beck, die neue Schulleiterin der Limesschule, den Schülern Max und Fernando zu. Die in Tansania aufgewachsene Lehrerin für Deutsch, Kunsterziehung und Werken, die seit 1986 im hessischen Schuldienst arbeitet und zuletzt von 2009 bis Mitte diesen Jahres Oberstufenleiterin der Heinrich-Böll-Schule in Hattersheim, einer kooperativen Gesamtschule mit Oberstufe, war, sucht seit ihrem Dienstantritt zum neuen Schuljahr das Gespräch mit der Schulgemeinde und dem schulischen Umfeld.

„Der begonnene Prozess des Gesprächs und gemeinsamen Nachdenkens soll, so meine Zielsetzung, gute Rahmenbedingungen schaffen, die die Weiterentwicklung einer ermutigenden und anregenden Lernatmosphäre unterstützen und die Schule zu einem attraktiven Lebens- und Lernort machen. Internationale Aspekte wie das interkulturelle Lernen sowie Unterrichtsangebote, die die Eigenaktivität der Schülerinnen und Schüler stärken, so etwa durch den Betrieb einer Schülerfirma, liegen mir in diesem Zusammenhang besonders am Herzen“, sagt sie.

Zählen wird sie dabei auf das überdurchschnittlich junge Kollegium, das sie als ideenreich und sehr engagiert bezeichnet, sowie auf das zu diesem Schuljahr neuaufgestellte Schulleitungsteam. Neue Teamstrukturen werden gefragt sein, so Frau Beck weiter, damit insbesondere die Angebote des fächerübergreifenden Projektunterrichts im Rahmen der Mitarbeit im Netzwerk der UNESCO-Projektschulen und die Kooperationen mit außerschulischen Partnern ausgebaut werden können. Eine Schulpartnerschaft, die Berufseinstiegsbegleitung und Studienberatung, die Zusammenarbeit mit der Hochschule Fresenius sowie mit Unternehmen der Region und der Kommune, der Ausbau des Angebots von Musik-, Theater- und Kunstveranstaltungen seien an dieser Stelle die wichtigsten Stichpunkte.





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