Fördern und Fordern an der Limesschule

So machen wir das:

Die Lehrkräfte, die FörderschullehrerInnen aus dem Beratungs- und Förderzentrum (BFZ), die Schulsozialarbeiterin, die Mitarbeiterin von SchulAktiv (Projekt gegen Schulabsentismus), die Eltern und die Schulleitung arbeiten mit Respekt, Vertrauen und Kompetenz zusammen. Dies prägt auch den Umgang mit den Kindern und Jugendlichen. Offenheit für gegenseitige Unterstützung und Beratung ermöglichen, gemeinsam gute und machbare Lösungen zu finden.

Was wir schon alles machen von A bis Z:

  • AG-Angebote: die Limesschule verfügt über ein breites AG-Angebot, welches sich nach den Interessen und Begabungen der Schülerinnen und Schüler richtet.
  • Basis-Programm: Die Schulsozialarbeit führt in allen 5. Klassen das Bias-Programm zum Sozialen Lernen durch. Damit werden die Regeln für das Zusammenleben und -lernen in einer so großen Schule wie der Limesschule wahrgenommen, geübt und verinnerlicht. Dabei lernen die SchulsozialarbeiterInnen auch alle Kinder kennen. Ansprechpartnerin ist Frau Pietsch.
  • Beratungsrunden: Wenn bei einem Kind oder einem Jugendlichen (akuter) Beratungsbedarf besteht, treffen sich alle Beteiligten am "runden Tisch", um gemeinsam eine gute Lösung zu finden. Für diese Gespräche nehmen wir uns Zeit, denn sie sind uns besonders wichtig.
  • Berufseinstiegsbegleiter: Die BerufseinstiegsbegleiterInnen, Herr Braß und Herr Lovász, unterstützen Jugendliche im 8. und 9. Schuljahr dabei, eine Lehrstelle zu finden.
  • Deutsch als Zweitsprache: Für Kinder, deren Herkunftssprache nicht Deutsch ist, bietet Frau Martinez eine fachlich fundierte Sprachförderung an.
  • Durchlässigkeit: Jedes Kind hat nur eine Schullaufbahn. Deswegen sind unsere Schulzweige durchlässig in beiden Richtungen. Wir nehmen den Elternwunsch und die Grundschulempfehlung ernst und beraten mit den Eltern, wenn die Lernentwicklung eines Kindes eine andere Lernumgebung pädagogisch sinnvoller macht. manchmal ist auch ein Probeunterricht im Nachbarzweig ein guter Weg. AnsprechpartnerInnen sind die ZweigleiterInnen, Herr  Böcher, Frau Neuber und Frau Dietrich.
  • Fallkonferenzen: Alle BeraterInnen in der Limesschule treffen sich regelmäßig zu Fallkonferenzen und besprechen Die Problemlagen gemeinsam.
  • Forderkurse: Für Schülerinnen und Schüler, die vom Realschulzweig auf die gymnasiale Oberstufe gehen, möchten, bieten wir im zweiten Halbjahr des Jahrgangs 10 in Mathematik, Deutsch, Englisch und Französisch Forderkurse an. Für SchülerInnen und Schüler der Sek I, die über den Unterricht hinaus Interesse an Forschungsprojekten haben, bietet  Frau Jäger eine Begabtenförderung. Diese Kurse finden meistens am Nachmittag statt. SchülerInnen und Schüler der Sek II, die sich intensiv mit Sprache beschäftigen wollen, können dies im Rahmen der Kiez-Deutsch AG von Frau Wolharn tun.
  • Förderkurse: Wir bieten je nach Bedarf und personellen Möglichkeiten Förderkurse für unterschiedliche Fächer, Zweige und Lernziele an. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf der Erleichterung des Übergangs in die gymnasiale Oberstufe. Dafür gibt es die Möglichkeit im ersten Halbjahr der E-Phase an Förderkursen in den Fächern Deutsch, Englisch und Mathematik teilzunehmen. Diese Kurse finden meistens am Nachmittag statt.
  • Förderplan-Pool: Auf dem Transferlaufwerk sind für alle Lehrkräfte viele Förderplan-Varianten zugänglich, aus denen sie - wie aus einem Baukasten -  individuelle Förderpläne zusammenstellen können. Wir haben aber auch drei Varianten vorbereitet, die für die Förderung in besonders häufigen Bereichen genutzt werden können (Arbeitsverhalten, Sozialverhalten, Fachwissen)
  • Helferkonferenz: Einmal im Schulhalbjahr treffen sich alle pädagogischen MitarbeiterInnen und FörderschullehrerInnen mit der Schulleiterin, Frau Beck, um die Zusammenarbeit zu besprechen und zu vertiefen.
  • Kooperation der Lehrkräfte mit den FörderschullehrerInnen: Die FörderschullehrerInnen, Frau Martin und Herr Brass, sind im Haus präsent. Ihre Anwesenheit ist kommuniziert und die Ansprechbarkeit transparent. Die FörderschullehrerInnen nehmen an Gesamtkonferenzen und pädagogischen Konferenzen (5., 6. und E) nach Möglichkeit teil.
    Die FörderschullehrerInnen nehmen sowohl am Kennenlernnachmittag (Grundschulkinder) als auch am erlebnispädagogischen Tag (5. Jahrgang) teil. So lernen sie die Kinder kennen und können beobachten, wo sie Förderbedarfe sehen.
  • Kooperation mit SchulAktiv: Jeden Mittwochvormittag ist ein/e Ansprechpartner/in von SchulAktiv in der Limesschule und berät, wenn ein Kind oder ein Jugendlicher auffällig lange dem Unterricht fernbleibt.
  • Lernpaten Idstein: Die Lernpaten begleiten einzelne Jugendliche, die in schwierigen Phasen die enge Unterstützung durch einen erfahrenen Erwachsenen brauchen. Frau Baier koordiniert die Arbeit der Lernpaten mit der Limesschule.
  • Lese-Rechtschreib-Schwäche (LRS): Die Förderkurse "Lieber Richtig Schreiben" unterstützen die Kinder gezielt nach ihrem Fehlerprofil, ihre Lese- und Schreibsicherheit durch Übung zu verstärken. Herr Kafka und Frau Kleinwächter leiten die Kurse.
  • Limesplaner: der Limesplaner ermöglicht die niedrigschwellige und rasche Kommunikation zwischen Lehrkräften und Erziehungsberechtigten. Er macht die Lernentwicklung des Kindes sichtbar und dient als Unterstützung bei Eltern-Lehrer-Kind-Gesprächen.
  • Lionsclub Idstein: Die Mitarbeiter des Lionsclubs unterstützen im Rahmen des Projektes "fit für Ausbildung" Hauptschülerinnen und Hauptschüler. Der Lionsclub finanziert auch Materialien, die den Jugendlichen aus dem Hauptschulzweig bei der Berufsfindung helfen.
  • Mathematik-Diagnostik: Zur Klärung der Lernausgangslage werden die Mathematik-Kenntnisse aller Kinder im 5. Jahrgang festgestellt.
  • Schüler helfen Schüler: individueller Nachhilfeunterricht wird von leistungsstarken Schülerinnen und Schülern älterer Jahrgangsstufen gegen Bezahlung in der Schule angeboten. Frau Göbel koordiniert “Schüler helfen Schüler“.
  • Supervision: Die SchulsozialarbeiterInnen treffen sich in der Region regelmäßig zur Supervision.
  • Übergang von der Grundschule in die Limesschule: Die Grundschulen melden der Limesschule, wenn Kinder besonderen Förderbedarf haben. Wenn die Kinder in der Grundschule von Lehrkräften des BFZ begleitet wurden, melden diese die Kinder bei den Lehrkräften im BFZ, die für die Limesschule zuständig sind, an der das Kind angemeldet wurde.
  • Zertifikate: Im Rahmen von freiwilligen Unterrichtsveranstaltungen kann das Cambridge-Certicate erworben sowie die DELF – und DELE-Prüfung absolviert werden.

 

Das möchten wir umsetzen:

  • gegenseitige Hospitationen: GrundschullehrerInnen und Lehrkräfte der Limesschule besuchen sich nach Absprache gegenseitig im Unterricht.
  • Qualifizierung und Fortbildung für die Lehrkräfte:
    • Classroom-management für KlassenlehrerInnen
    • Binnendifferenzierung im Unterricht
    • Förderplan als pädagogisches Instrument kreativ nutzen
    • Tandem: KlassenlehrerIn + BFZ-Kraft (Inklusion, berufsorientierter Abschluss)

 

Das wünschen wir uns vom Beratungs- und Förderzentrum (Erich-Kästner-Schule)

  • Kinder und Jugendliche aus den Wohngruppen (Vitos-Kalmenhof): Das BFZ sammelt die Anmeldungen von Kindern und Jugendlichen aus den Wohngruppen (teil- und vollstationäre Unterbringung) und gibt eine Empfehlung für die weitere Beschulung (Regelschule/ Förderschule)
  • Einrichtung einer Korridor-Klasse an der Förderschule für Erziehungshilfe (Feldbergschule): Für Kinder und Jugendliche, deren Beschulung den Regelschulbertrieb überfordert, besuchen für 6 - 8 Wochen die Korridor-Klasse. Hier wird eine gründliche Diagnose durchgeführt. nach 2 - 3 Wochen gibt es ein Zwischengespräch und am Ende ein Abschlussgespräch mit einer begründeten Empfehlung (Förderschule, Schulwechsel).

Stand: November 2017

Tags: 

Anhänge: